Ho Chi Minh
30.03.2004  (ehemals Saigon)

Heute hieß es früh aufstehen ... unser Wecker beendete unsere kurze Nachtruhe bereits um 5.15 Uhr morgens ;-)
... noch etwas müde tappten wir nach'm duschen und anziehen an Deck.
Wie von Kapitän Lutz Leitsch am Vorabend angekündigt, sollte die Sonne um kurz vor 6 aufgehen. Ein Erlebnis, was man nicht missen sollte. Trotzalledem war noch nicht sonderlich viel los auf Deck.

Bereits in der Nacht sind wir auf den Saigon River eingefahren. Wir bewegten uns nun also auf einem relativ schmalen und sehr kurvigen Fluß.
Es schaukelte ein bißchen, was man schon beim duschen merkte, als das Wasser alles zur Wand hinlief, und nicht mehr Richtung Ablauf ;-)
Gegen kurz vor 6 Uhr wars dann soweit. Ich muß schon sagen, man hat uns nicht zu viel versprochen. Vor und um uns der Fluß, über dem Land in der Ferne eine dicke Nebelschicht und der wunderschönste Sonnenaufgang den wir je gesehen haben. WOW!

Je dichter wir uns Saigon näherten, desto voller wurde es auf dem "River". Hier fährt alles, von kleinen Booten bis zu großen Frachtern, einer neben dem anderen, es war ein regelrechtes drängen und manövrieren. Ein großes Lob an unseren Kapitän und sein Team, das die große AIDA da so leicht durchgeschleust hat.

Am Pier wurden wir bereits mit einem großem "Willkommen" Banner und Luftballons von den Vietnamesen empfangen.

Nach dem Anlegen, marschierten wir auf eigene Faust los, und bereits am Hafenausgang "lauerten" uns die Rikshaw Fahrer auf ;-) Da eine Rikshaw nur für eine Person gedacht ist, nahmen wir also 2, und die Fahrer versprachen uns neben bzw. hintereinander zu fahren und zusammenzubleiben. Das funktionierte soweit auch ganz gut. Was das preisliche betrifft, wollten die Fahrer glaub ich nicht so recht verstehn ;-) Aus der einen ausgemachten Stunde für Sightseeing wurden ganz schnell 2 1/2 ;-) Naja. Wir ließen uns also bei brütender Hitze rumradeln...

Vietnam ist der Wahnsinn. Auf der Strasse soweit man schaut, nur Mopeds, Fahrräder & Rikshaws. Soweit man hört nur ein Gehupe und Geklingel. Die Luft ist voller Staub, Abgase und Dreck. Alle fahren durcheinander, ohne Beachtung von Ampeln, Strassenschildern, Zuladelast oder sonstwas, und es passiert nix. Wirklich sehr beeindruckend. Immer wieder denkt man, ui gleich knallt's oder gleich kracht dein Rad gegen ein Moped. Aber nichts dergleichen passiert.

Man sieht viel Armut, zerfallene Häuser, Menschen, die am Strassenrand kochen und essen. Sehr krasse aber faszinierende Eindrücke.

Nach 2 1/2 Stunden setzen unsere Rikshaw Fahrer uns endlich da ab, wo wir hinwollten ;-) ... am Ben Than Market ...
... eine riesige Halle voll mit allen Lebensmitteln, die man sich vorstellen kann, dazu noch Bekleidung und Schuhe .. und und und ...
Überall wurde man angequatscht, mit in Ruhe durchlaufen war leider nix ;-) Säcke mit Reis, Gewürzen, ... in einem Gang offenliegendes Fleisch, ungekühlter Fisch und lebende aneinandergebundene Krebse.
Die Auswirkungen der Vogelgrippe und der damit verbundenen Massenschlachtung von Geflügel, wurde hier sehr deutlich ... der "Hühnergang" leer, was blieb waren leerstehende Käfige. Schon krass. An anderen Stellen und auch in den Zielen in Thailand, Malaysia und Singapur wurden jedoch wieder Hühner (lebend & tot) verkauft und in den Garküchen angeboten.

Wir haben ein wenig eingekauft, ein paar Turnschuhe für 12 US$, und ein paar Postkarten. Schon lustig, wenn man 6 Postkarten kauft, dafür 2 US-$ gibt, und dann 6000 Dong als Wechselgeld zurück bekommt ;-)

Auf dem Rückweg zum Schiff haben wir noch einen Stopp am Alten Rathaus eingelegt, sowie am "berühmten" Rex Hotel.

Nach Ablegen der AIDA wurden wir von einem kleinen Schlepper auf der Stelle um 180° gedreht. Ein gigantisches Wendemanöver. Danach fuhren wir den Saigon River zurück, Richtung offenes Meer ... vorbei an jeder Menge Schiffen mit Hafenarbeitern, die uns zum Abschied freudig zuwinkten.

Ein langer, aber sehr eindrucksvoller Tag ...

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 Ho Chi Minh Stadt
 (ehemals Saigon)
 Vietnam

Vietnam
 10° 46' N - 106° 43' O
 Einwohner: 5.700.000
 Fläche: 2.030 km²

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